Überblick über die Schmuckgeschichte

Einmal hat Coco Chanel gesagt: “Schmuck ist nicht dazu da, Neid zu erwecken – bestenfalls Staunen.” Staunen darüber, wie schön eine Perlenkette das Dekolleté  in den Vordergrund rückt. Bewundern, wie schön die kostbaren Edelsteine im Kunstlicht schimmern oder wie die Ohrringe in Silber den Blick auf die Augenpartie und auf die Halslinie lenken.

Bedeutung und Rolle von dem Schmuck

Schmuckgeschichte - ÜberblickSchmuck bildet für Frauen ein perfektes Medium der Ich-Inszenierung und somit auch ein ideales Ausdrucksmittel der Selbstbehauptung. Halsketten, Ohrringe, Armbänder, Ringe, Perlen, Edelsteine, Klammer und Uhren – all das sind unentbehrliche Elemente eines eleganten Outfits. Die Hauptsache ist, dass die Selbstinszenierung gut auf die Situation und die wechselnden Schauplätze abgestimmt ist. Neben dekorativer und verschönernder Funktionen, erfüllt auch der Schmuck eine wichtige, soziale Funktion. Als Symbole der Macht und des Reichtums gehören die Schmuckstücke zu den Dingen, über die sich viele Menschen definieren und soziale Differenzierungen zum Ausdruck bringen. Eine Krone aus Gold, Juwelen und Siegelringe waren beispielsweise seit Anfang menschlicher Zivilisation als Attribute des Königtums betrachtet.

Anfänge der Schmuckgeschichte

Die Anfänge der Schmuckgeschichte reichen aber schon in die Steinzeit zurück. Muschel- und Schneckengehäuse, Tierzähnen, Fischwirbeln, Perlen, Knochen, Steinen und Bernstein dienten damals als Material für Schmuckherstellung. Die Schmuckstücke waren aber zu dieser Zeit von ihrer sozialen Funktion beraubt. Viel mehr hatten sie eine religiöse Bedeutung – sie waren oft als Talismane oder Amuletts gegen Unglück und Krankheiten betrachtet. Die Männer, die am Hals den Zahn eines erschlagenen Mammuts getragen haben, glaubten stark daran, dass die dadurch die Kraft des Tieres übernehmen. Ein Durchbruch in der Schmuckgeschichte erfolgte aber in der Bronzezeit, in der die Menschen die Kunst der Metallverarbeitung beherrscht haben. Im alten Ägypten begann man schon dem Schmuck ein Statussymbol zuzuschreiben und die Bandbreite der verschönernden Schätze wurde um neue Elemente wie Hand- und Fußgelenken, Pektorale, Diademe, Bänder und die breiten Halsketten in Gold und Silber erweitert. Seitdem finden die Regel: „Zeig’ mir Deinen Schmuck und ich sage Dir, wer Du bist!“  bis heute die Anwendung.

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